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Wie du deinen Standpunkt erfolgreich vertrittst

Lektion 19 Kapitel 3 Modul 4


Die Situation:

Ich bin schon lange in der Firma und leiste seit Jahren gute Arbeit, bekomme aber selten Lob dafür. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Chef gar nicht weiß, was ich genau tue. 

Wie du deinen Standpunkt erfolgreich vertrittst:

Christina von Schweden

Trotz und "dicht machen" setzt dich auf die Stufe eines Kindes herab und deine Mutter kann fast gar nicht anders, als dich dann umso mehr als ein solches mit Vorwürfen und Tadel zu behandeln. Hör dir an, was sie zu sagen hat.

Werde dir klar, was du wirklich willst.

Und überlege, ob an dem, was sie sagt, nicht doch ein Fünkchen Wahrheit ist, denn sonst würde es dich ja nicht so triggern oder?

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Elisabeth I. von England

Hast du jemals wirklich klar gemacht, worum es dir geht und das, ohne sofort emotional zu werden oder dich zu verteidigen? Denn genau das macht dich unglaubwürdig bzw. lässt dich schwach wirken. Sehe der Realität ins Auge, mache dir klar, wo du stehst und was du erreichen willst und tu das dann auch - dann wirst du auch von deiner Mutter ernst genommen.

Und: Entscheide dich, was du sein willst. Nie selbst entscheiden und dann manchmal doch wird auf Dauer immer zu Konflikten führen und es bringt dann wenig, dich darüber zu ärgern, was du selbst geschaffen hast.

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Sisi von Österreich

Auch wenn es für den Moment leichter erscheint, aus der Situation fliehen macht wohl wenig Sinn. Wenn du ehrlich bist, hängt dir die Sache mit deiner Mutter ja doch immer noch nach und belastet dich, solange sie ungeklärt ist. Daher ist es wichtig für dich, dir darüber klar zu werden, was dir selbst mehr Energie raubt: Dich dem Ganzen zu entziehen (als Selbstschutz) oder dich zu stellen und klar zu machen, wo deine Grenzen sind.

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Luise von Preußen

Was würde passieren, wenn du einfach mal NEIN sagen würdest?

Denke dieses Szenario einmal ernsthaft durch!

Wenig Schlimmes vermutlich, oder?

Für dich selbst würde es aber viel bewirken! Werde dir klar, was dir wichtig ist und wovor du Angst hast, wenn du es einfach tust. Du wirst deine Mutter nicht verlieren, da du gute Gründe hast, auch etwas für dich und dein Leben zu wollen. Wenn du es ihr ruhig und bestimmt erklärst und sie um ihre Unterstützung bittest, habt ihr beide gewonnen.

Katharina die Große

Deine Mutter meint es gut und sie will ihr Bestes für dich und das weißt du natürlich. Wie würdest du dich also an ihrer Stelle fühlen? Und was würdest du dir von deiner Tochter wünschen?

Richtig: Ein gutes Miteinander.


Und das ist nicht schwer, denn schließlich bist du eine klar denkende, erwachsene Frau. Spreche mit ihr, macht Zeiten für feste Telefonate aus, ein Cafébesuch die Woche, ein Wellnesswochenende alle paar Monate... Bitte sie, deine Grenzen zu respektieren und bemühe dich selbst darum. Sie will von dir genauso gesehen werden wie du von ihr.


Kleopatra von Ägypten

Deine Mutter ist nicht dein Feind und daher ist Angriff auch nicht die beste Verteidigung. Und überhaupt: Wovor musst du dich verteidigen? Deine Überzeugungen kann dir keiner nehmen und wenn du das Gefühl hast, sie verteidigen zu müssen, sind sie meist auch noch eher Theorie. 

Mach dir die Mühe und höre ihr zu. Vielleicht bist du erstaunt, dass ihr gar nicht so unterschiedlich denkt! Oft steckt in einer anderen Sicht auch eine spannende Anregung, wenn man offen und neugierig bleibt. 

Ach - und wer auf ein Kampfangebot mit Frieden reagiert, hat sowieso immer gewonnen!


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